Buch Jakob Springfeld
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Buch: Unter Nazis. Jung, ostdeutsch, gegen Rechts

„Hoffentlich holt der nicht mehr lange Luft.“ Oder: „Gleich in die Fresse schlagen.“ Beleidigungen, offener Hass und Gewaltandrohungen dieser Art gehören zum Alltag des Buchautors Jakob Springfeld. Der 20-Jährige ist einer der jungen Leute in Sachsen, die sich politisch für das linke Lager engagieren. Der junge Autor kämpft gegen Rechts, gegen Hass und auch gegen seine Angst. Aufgeben kommt für ihn nicht in Frage.

In seinem Buch „Unter Nazis. Jung, ostdeutsch, gegen Rechts“ berichtet er zusammen mit Issio Ehrich von seinen Versuchen, das andere Gesicht Sachsens sichtbar zu machen: Es steht für Toleranz, Antirassismus und Demokratie. Er möchte den kleinen Terror im Alltäglichen offenlegen, aber auch Strukturen aufzeigen, die es rechten Bauernfängern viel zu leicht machen und spart dabei Polizei und Kommunalpolitik von Kritik nicht aus.

Buch soll Warnsignal sein

In dem Buch geht es um die harte Realität, auf die junge Antifaschisten in Städten wie Zwickau stoßen – um Drohungen, um Gewalt, um Angst. Es geht aber auch darum, dass selbst solche Städte zu progressiven Keimzellen werden können. Die Stimme der ostdeutschen Zivilgesellschaft muss lauter werden und sie darf nicht nur nach Angriffen durch Neonazis gehört werden, so Jakob Springfeld. Das Buch soll Warnsignal sein und Hoffnungsschimmer.

Erschienen im Bastei Lübbe Verlag (192 Seiten, ISBN 978-3-86995-124-9)

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