Forschung: Wer wählt die AfD
Wer sind die Menschen, die der AfD trotz zunehmender Radikalität die Stimme geben wollen? Das fragt die „ZEIT“ in einem jüngst erschienen Artikel.
Die Struktur ihrer Wählerschaft habe sich über die Jahre verändert. Sie immer wieder neu zu vermessen, sei schon deshalb relevant, weil sich hier entscheide, welcher Teil der AfD-Anhängerschaft für die anderen Parteien noch erreichbar ist.
Die Wochenzeitung bezieht aich dabei auf eine Studie der Soziologin Céline Teney ab, Professorin an der FU Berlin. Sie zeigt anhand aktueller Daten des Gles-Panels, dass sich die Wählerinnen und Wähler der AfD zuletzt in drei Gruppen einteilen ließen: konservative Hardliner, radikal-rechte Autoritäre und moderate Konservative.
„Viele AfD-Wähler sind von den anderen Parteien inzwischen so enttäuscht, dass sie von ihnen schlicht nichts mehr erwarten“, sagte Teney dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): „Deshalb fallen Skandale in der eigenen Partei offenbar weniger ins Gewicht. Und Kritik von Medien oder anderen Institutionen wird häufig als Teil des Angriffs auf die AfD verstanden.“
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Grafik: ZEIT