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Zurück auf Los: NRW-Verfassungsschutz stuft „Generation Deutschland“ als Verdachtsfall ein

Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz hat die „Generation Deutschland Nordrhein-Westfalen“ (GD NRW) als rechtsextremistischen Verdachtsfall eingestuft. Es bestünden „gewichtige Anhaltspunkte dafür, dass es sich bei der GD NRW de facto um eine Fortführung des Personenzusammenschlusses ‚Junge Alternative NRW‘ handelt, der sich im März 2025 formell aufgelöst hat“, so das NRW-Innenministerium. Die JA NRW wurde zuvor als Verdachtsfall im Phänomenbereich Rechtsextremismus beobachtet. 

„Die GD NRW folgt nach Bekundungen von Führungspersonen der Agenda der JA NRW“, argumerntiert Innenminster Herbert Reul. Darüber hinaus gebe es ein hohes Maß an personeller Kontinuität in den Führungspositionen der JA NRW und der GD NRW. „Wer glaubt, mit der Generation Deutschland hätte sich was geändert, täuscht sich“, so der Minister: „Im Kern ist das die alte Organisation mit neuem Namen, die ‚Generation Deutschland NRW‘ sagt es selbst: der Geist der ‚Jungen Alternative‘ soll in der GD weiterleben.“

Flügel und Generation Deutschland NRW Verdachtsfälle

Das habe sich der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen in den letzten Wochen genau angeschaut und eine Fortführung des als rechtsextremistischen Verdachtsfalls eingestuften Personenzusammenschlusses JA NRW festgestellt. „Unsere Sicherheitsbehörden wissen sehr genau, mit wem sie es zu tun haben, und lassen sich durch ein neues Label nicht vom Inhalt ablenken“, so der CDu-Politiker.

Im Landesverband Nordrhein-Westfalen der AfD werden laut Ministerium die Teilstrukturen „Völkisch-nationalistischer Personenzusammenschluss innerhalb der AfD, der ehemalige „Flügel“, und jetzt die „Generation Deutschland NRW“ als Verdachtsfälle beobachtet.

Foto: IM NRW

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